COVID-19-Impfstoff

 

Der COVID-19-Impfstoff ist kostenlos und steht allen Menschen ab 5 Jahren unabhängig von ihrem Einwanderungsstatus zur Verfügung.

Wir wollen Ihnen die Informationen bereitstellen, die Sie benötigen. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten, damit Sie eine fundierte Wahl für Ihre Gesundheit treffen können.

29. März 2022 – Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC, Zentren für Seuchenbekämpfung und -prävention) haben ihre Empfehlungen aktualisiert, um bestimmten immungeschwächten Menschen und Personen über 50 Jahre, die vor mindestens 4 Monaten eine erste Auffrischungsdosis erhalten haben, die Möglichkeit zu geben, sich eine weitere Auffrischung mit einem mRNA-Impfstoff verabreichen zu lassen, um ihren Schutz vor einer schweren Erkrankung durch COVID-19 zu erhöhen. Erwachsene, die vor mindestens 4 Monaten eine Grundimmunisierung und eine Auffrischungsdosis mit dem Janssen-COVID-19-Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten haben, können jetzt eine zweite Auffrischungsdosis mit einem COVID-19-mRNA-Impfstoff erhalten.

Sie sind ans Haus gebunden und benötigen eine COVID-19-Impfung? Siehe hier

Was muss ich wissen, um eine COVID-19-Impfung zu erhalten

Wie erhalte ich den Impfstoff?

Besuchen Sie die Impf-Ortssuche, um einen Termin herauszusuchen und zu vereinbaren.

Sie können Ihre Postleitzahl auch per SMS an 438-829 (GET VAX) senden, um Impfstoffstandorte in Ihrer Nähe zu finden.

Haben Sie Fragen zur COVID-19-Impfung? Brauchen Sie Hilfe, um einen Impftermin zu vereinbaren? Rufen Sie die COVID-19-Informations-Hotline unter 1-800-525-0127 an und drücken Sie dann die #-Taste. Sprachunterstützung steht zur Verfügung.

Wenn Sie einen Termin für Ihre zweite Impfdosis (Moderna/Spikevax oder Pfizer/Comirnaty) vereinbaren, sollten Sie denselben Impfstoff wie bei Ihrer ersten Dosis erhalten.

Wenn jemand, den Sie kennen, das Haus nicht verlassen kann, füllen Sie ein sicheres Online-Formular (auf Englisch) aus. Ihre Antworten ermöglichen es uns, einzelne Personen mit den verfügbaren mobilen Impfstoffteams auf County- und/oder Landesebene in Kontakt zu bringen.

Bei anderen COVID-19-bezogenen Problemen, wie Wohnen, Versorgungsleistungen, Krankenversicherung, rufen Sie 211 an oder besuchen Sie wa211.org.

Weitere Informationen erhalten Sie unter COVID-19-Impfstoffe: Was man wissen sollte-Merkblatt.

Muss ich US-Bürger sein, um die Impfung zu erhalten?

Nein, Sie müssen nicht US-Bürger sein, um die Impfung zu erhalten. Das bedeutet, dass Sie keine Sozialversicherungsnummer oder andere Dokumente mit Ihrem Einwanderungsstatus benötigen, um sich impfen zu lassen. Einige Impfanbieter fragen Sie möglicherweise nach einer Sozialversicherungsnummer, Sie müssen diese aber nicht angeben.

Ihr Kind muss kein US-Bürger sein, um die Impfung zu erhalten. Die Gesundheitsversorger werden nicht nach dem Einwanderungsstatus fragen. In den meisten Fällen müssen die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten Ihr Einverständnis für die Impfung von Jugendlichen unter 18 Jahren geben.

Das Washington State Department of Health (Gesundheitsministerium des Bundesstaates Washington) empfiehlt, dass sich alle Personen ab 5 Jahren impfen lassen.

Muss ich den Impfstoff bezahlen?

Nein, von Ihnen sollte keine Bezahlung verlangt werden, wenn Sie den Impfstoff erhalten bzw. Sie sollten von Ihrem Anbieter oder von der Impfeinrichtung keine Rechnung erhalten. Dies gilt für Personen, die privat versichert sind, die Apple Health (Medicaid) oder Medicare haben und für Personen, die nicht versichert sind.

Wenn Sie andere Dienstleistungen erhalten, während Sie bei Ihrem Anbieter sind, um sich impfen zu lassen, erhalten Sie möglicherweise eine Rechnung für einen Praxisbesuch. Um dies zu vermeiden, können Sie Ihren Anbieter vorab nach den Kosten fragen.

Wenn Sie nicht krankenversichert sind, dürfen die Anbieter Ihnen den Impfstoff nicht in Rechnung stellen und verstoßen in einem solchen Fall möglicherweise gegen die Anforderungen des COVID-19-Impfprogramms. Schicken Sie bitte eine E-Mail an covid.vaccine@doh.wa.gov, wenn Ihnen die Impfung in Rechnung gestellt wird.

Wenn Sie krankenversichert sind und Ihnen ein Betrag in Rechnung gestellt wurde, wenden Sie sich als erstes an Ihren Versicherungsträger. Sollte sich die Angelegenheit auf diesem Weg nicht klären lassen, können Sie auch im Office of the Insurance Commissioner (Büro des Versicherungsbeauftragten) eine Beschwerde einreichen (auf Englisch).

  • Rufen Sie 800-562-6900 an, um den Telefondolmetscherdienst in Anspruch zu nehmen (dieser steht Ihnen in über 100 Sprachen kostenlos zur Verfügung).
  • TDD/TTY: 360-586-0241
  • TDD: 800-833-6384
Was passiert, wenn ich nicht krankenversichert bin?

Wenn Sie keine Krankenversicherung haben, teilen Sie Ihrem Anbieter das mit. Sie erhalten den Impfstoff trotzdem kostenlos.

Wenn mir der Impfstoff nicht in Rechnung gestellt wird, warum werde ich dann nach meinen Krankenversicherungsdaten gefragt?

Wenn Sie den Impfstoff bekommen, fragt Sie Ihr Impfanbieter möglicherweise, ob Sie eine Versicherungskarte haben. Sie fragen danach, damit Sie die Verabreichung der Impfung erstattet bekommen (Impfungsgebühr). Teilen Sie Ihrem Anbieter mit, wenn Sie über keinen Krankenversicherungsschutz verfügen. Sie sind jedoch trotzdem in der Lage, den Impfstoff kostenlos zu erhalten.

Was ist eine Impfungsgebühr und wer zahlt sie?

Die Impfungsgebühr ist die Gebühr, die ein Gesundheitsversorger für die Verabreichung der Impfung in Rechnung stellt. Dieser Betrag ist getrennt von den Kosten des Impfstoffs selbst.

Die Kosten für den Impfstoff zahlt die US-Bundesregierung. Wenn Sie gesetzlich oder privat krankenversichert sind, kann Ihr Impfstoffanbieter dem Versicherer die Kosten für die Verabreichung des Impfstoffs in Rechnung stellen.

Ihnen sollten keine Auslagen in Rechnung gestellt werden bzw. Sie sollten von Ihrem Anbieter keine Rechnung für die COVID-19-Impfungsgebühr erhalten. Dies gilt für Personen, die privat versichert sind, die Apple Health (Medicaid) oder Medicare haben und für Personen, die nicht versichert sind.

Welche COVID-19-Impfstoffe sind derzeit verfügbar?

Drei Impfstoffe haben die Notfallzulassung bzw. die Komplettzulassung von der U.S. Food and Drug Administration (US-Arzneimittelbehörde, FDA) erhalten. Diese Impfstoffe werden derzeit im Bundesstaat Washington angeboten. Es wird empfohlen, die Impfstoffe von Pfizer (Comirnaty) und Moderna (Spikevax) dem Impfstoff von Johnson & Johnson vorzuziehen, da bei letzterem das seltene Risiko einer Erkrankung an einer Thrombosis with Thrombocytopenia syndrome (TTS, Thrombose mit Thrombozytopenie-Syndrom) und dem Guillain-Barré Syndrome (GBS, Guillain-Barré-Syndrom) besteht.

COVID-19-Impfstoff von Pfizer-BioNTech (Comirnaty):

Es handelt sich hierbei um einen in zwei Dosen im Abstand von 21 Tagen zu verabreichenden Impfstoff plus:

  • eine zusätzliche (dritte) Dosis für Menschen, die immungeschwächt sind
  • eine Auffrischungsdosis für Personen ab 12 Jahren mindestens 5 Monate nach der zweiten Dosis
  • Personen über 50 Jahre und bestimmte immungeschwächte Personen können jetzt eine zusätzliche Auffrischungsdosis des COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten, wenn seit ihrer letzten Auffrischungsdosis 4 Monate oder mehr vergangen sind.

Sie gelten erst ungefähr zwei Wochen nach Erhalt der zweiten Dosis als vollständig geschützt. Der Impfstoffe wurde für Menschen ab einem Alter von 16 Jahren unter dem Namen Comirnaty vollständig zugelassen. Der Impfstoff wurde für den Notfall für die Anwendung bei Jugendlichen im Alter von 5 bis 15 Jahren zugelassen. In den klinischen Studien zeigten sich keine größeren unerwarteten unerwünschten Ereignisse.

COVID-19-Impfstoff von Moderna (Spikevax):

Der Impfstoff hat die Notfallzulassung für die Anwendung bei Personen ab 18 Jahren erhalten. Es handelt sich hierbei um einen in zwei Dosen im Abstand von 28 Tagen zu verabreichenden Impfstoff plus:

  • eine zusätzliche (dritte) Impfstoffdosis für Menschen, die immungeschwächt sind
  • eine Auffrischungsdosis für Personen ab 18 Jahren mindestens 5 Monate nach der zweiten Dosis
  • Personen über 50 Jahre und bestimmte immungeschwächte Personen können jetzt eine zusätzliche Auffrischungsdosis des COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten, wenn seit ihrer letzten Auffrischungsdosis 4 Monate oder mehr vergangen sind.

Sie gelten erst ungefähr zwei Wochen nach Erhalt der zweiten Dosis als vollständig geschützt. In den klinischen Studien zeigten sich keine größeren unerwarteten unerwünschten Ereignisse.

Johnson & Johnson – COVID-19-Impfstoff Janssen:

Der Impfstoff hat die Notfallzulassung für die Anwendung bei Personen ab 18 Jahren erhalten. Es handelt sich hierbei um einen Einzeldosis-Impfstoff (Einmalgabe). Sie gelten erst ein bis zwei Wochen nach Erhalt der Impfung als vollständig geschützt. Personen ab 18 Jahren sollten zwei Monate oder mehr nach ihrer ersten Dosis eine Auffrischungsimpfung erhalten. In den klinischen Studien zeigten sich keine größeren unerwarteten unerwünschten Ereignisse. Die Impfstoffe von Pfizer und Moderna werden anstatt des Impfstoffes von Johnson & Johnson empfohlen. Erwachsene, die vor mindestens 4 Monaten eine Grundimmunisierung und eine Auffrischungsdosis mit dem Janssen-COVID-19-Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten haben, können jetzt eine zweite Auffrischungsdosis mit einem COVID-19-mRNA-Impfstoff erhalten.

Muss ich, wenn ich für meine zweite Dosis zu spät bin, die Impfserie noch einmal neu beginnen?

Nein. Wenn Sie für Ihre zweite Dosis zu spät sind, müssen Sie die Impfserie nicht noch einmal neu beginnen.

Lassen Sie sich die zweite Dosis so bald wie möglich verabreichen, nachdem die empfohlene Anzahl von Tagen seit Ihrer ersten Dosis vergangen ist (21 Tage für Comirnaty/Pfizer, 28 Tage für Spikevax/Moderna).

Es ist wichtig, dass Sie beide Dosen erhalten, unabhängig davon, wie weit die zweite Dosis zeitlich von der ersten entfernt ist.

Wenn Sie immungeschwächt sind und für eine zusätzliche Dosis in Frage kommen, sollten Sie nach Ihrer zweiten Dosis mindestens 28 Tage warten.

Kann ich die COVID-19-Impfung erhalten, wenn ich schwanger bin, stille oder plane, schwanger zu werden?

Ja, die Daten zeigen, dass die Impfstoffe gegen COVID-19 auch während einer Schwangerschaft sicher sind. Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC, Zentren für Seuchenbekämpfung und Prävention) (nur auf Englisch), das American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG, Akademie der Geburtshelfer und Gynäkologen der USA) und die Society for Maternal-Fetal Medicine (SMFM, Fachgesellschaft für fetomaternale Medizin) (nur auf Englisch) empfehlen eine COVID-19-Impfung für Schwangere, stillende Mütter und Frauen, die planen, schwanger zu werden. Einige Studien zeigen, dass Ihr Baby, wenn Sie geimpft sind, während der Schwangerschaft und Stillzeit möglicherweise sogar Antikörper gegen COVID-19 erhält. Ungeimpfte Schwangere, die COVID-19 bekommen, haben ein erhöhtes Risiko für schwere Komplikationen wie Früh- oder Totgeburten. Außerdem benötigen Menschen, die während der Schwangerschaft COVID-19 bekommen, zwei- bis dreimal häufiger erweiterte Lebenserhaltungsmaßnahmen und einen Beatmungsschlauch.

Kann ich die COVID-19-Impfung erhalten, wenn ich routinemäßige Impfungen bekomme?

Ja, Ja, das Advisory Committee on Immunization Practices (Beratungsausschuss für Immunisierungspraktiken, ACIP) hat seine Empfehlungen am 12. Mai 2021 geändert. Sie können jetzt gleichzeitig mit anderen Impfstoffen auch einen COVID-19-Impfstoff erhalten.

Sie müssen sich für die erforderlichen Schulimpfungen (nur auf Englisch) oder andere empfohlene Impfungen Ihres Kindes und die COVID-19-Impfung keine getrennten Termine geben lassen. Ein Termin für eine COVID-19-Impfung ist eine gute Gelegenheit, alle empfohlenen Impfungen Ihres Kindes auf den neuesten Stand zu bringen.

Was ist ein Impfausweis?

Sie sollten einen Impfausweis in Papierform erhalten, wenn Sie Ihre erste Dosis des COVID-19-Impfstoffs erhalten. Aus diesem Ausweis geht hervor, welche Art von Impfstoff Sie erhalten haben (Comirnaty/Pfizer-BioNTech, Spikevax/Moderna oder Johnson & Johnson) und das Datum, an dem die Impfung erfolgt ist.

Wenn Sie den Comirnaty/Pfizer-BioNTech- oder Spikevax/Moderna-Impfstoff erhalten haben, sollte Ihr Arzt Ihnen, wenn Sie Ihre erste Dosis erhalten, einen Termin für die zweite Dosis geben. Bringen Sie diesen Ausweis mit, damit Ihr Impfanbieter die Gabe Ihrer zweiten Dosis eintragen kann.

Auch, wenn Sie eine zusätzliche Dosis oder eine Auffrischungsimpfung erhalten, sollten Sie Ihren Impfausweis zu dem Termin mitbringen. Ihr Impfstoffanbieter wird die Dosis darin vermerken.

Hier sind einige hilfreiche Tipps, wie Sie Ihren Impfausweis behandeln sollten:

  • Bewahren Sie Ihren Impfausweis zwischen der Verabreichung der einzelnen Dosen und danach auf.
  • Sie sollten die Vorder- und Rückseite Ihres Impfausweises abfotografieren, um eine digitale Kopie zur Hand zu haben.
  • Vielleicht sollten Sie ihn per E-Mail an sich selbst schicken, ein Album erstellen oder das Foto mit einem Tag versehen, damit Sie ihn leicht wiederfinden können.
  • Sie sollten eine Fotokopie anfertigen, wenn Sie eine bei sich tragen wollen.

Sie können Ihre zweite Dosis trotzdem erhalten, auch wenn Sie Ihren Impfausweis nicht zu Ihrem Termin mitbringen. Bitten Sie Ihren Arzt, nachzuschauen, welche Art (Marke) von Impfstoff Sie bei Ihrer ersten Dosis erhalten haben, um sicherzustellen, dass Sie denselben Typ erneut erhalten. Wenn Sie Ihren Impfausweis verloren haben, melden Sie sich bei melden Sie sich bei MyIR [My Immunization Registry (Mein Impfregister)] (nur auf Englisch) an, um Ihren COVID-19-Impfpass einzusehen, und machen Sie dann einen Screenshot oder ein Foto der Informationen. Wenn Sie noch kein Konto haben, können Sie sich jederzeit bei MyIR registrieren.

Beachten Sie bitte, dass die Überprüfung Ihrer Unterlagen durch MyIR möglicherweise nicht sofort erfolgt und der Zugriff derzeit nur auf die englische Sprache beschränkt ist. Es steht eine Telefon-Live-Unterstützung zur Verfügung, um bei Fragen zu MyIRmobile oder zum Impfpass behilflich zu sein. Rufen Sie dazu einfach die COVID-19 (Coronavirus-19-Erkrankung)-Hotline des Department of Health (Gesundheitsministerium) unter 833-VAX-HELP an oder schicken Sie eine E-Mail an waiisrecords@doh.wa.gov.

Sicherheit und Wirksamkeit

Warum soll ich mir die COVID-19-Impfung geben lassen?

Es ist einzig und allein Ihre Entscheidung, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen, aber es müssen sich so viele Menschen wie möglich impfen lassen, um diese Pandemie zu beenden. Für das COVID-19-Virus ist es schwieriger, sich zu verbreiten, wenn viele Menschen in einer Gemeinschaft immun sind – sei es durch Impfung oder vor kurzem durchgemachte Infektion. Je höher unsere Impfrate ist, desto niedriger ist unsere Infektionsrate.

Die COVID-19_Impfstoffe können Sie auf verschiedene Weise schützen:

  • Sie senken erheblich die Wahrscheinlichkeit, dass Sie ernsthaft krank werden, wenn Sie COVID-19 bekommen.
  • Wenn Sie sich vollständig impfen lassen, verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass Sie ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen und sinkt Ihr Risiko, an COVID-19 zu sterben.
  • Impfungen erhöhen die Anzahl von Personen in Ihrer Gemeinschaft, die geschützt sind, sodass es für das Virus schwerer ist, sich zu verbreiten.
  • Fachspezialisten werden weiterhin die Fähigkeit der Impfung untersuchen, das Virus nicht auf andere zu übertragen.

Nachdem Sie vollständig geimpft sind, können Sie immer noch COVID-19 bekommen, aber die Wahrscheinlichkeit ist geringer, als wenn Sie nicht geimpft sind.

Menschen, die nicht geimpft sind, können das Virus noch bekommen und auf andere übertragen. Manche Menschen können sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen, wodurch sie besonders anfällig für COVID-19 sind. Wenn Sie nicht geimpft sind, besteht für Sie außerdem ein höheres Risiko, ins Krankenhaus zu kommen oder aufgrund einer COVID-19-Variante (nur auf Englisch) zu sterben.Mit einer Impfung schützen Sie sich und Ihre Familie, Nachbarn und die Gemeinschaft.

Warum soll ich mir die COVID-19-Impfung geben lassen, wenn die meisten Menschen die Krankheit überleben?

Zu sterben ist nicht das einzige Risiko, wenn man COVID-19 hat. Viele Menschen, die COVID-19 bekommen, haben nur leichte Symptome. Das Virus ist jedoch äußerst unberechenbar, und wir wissen, dass es bei einigen COVID-19-Varianten (nur auf Englisch) eher wahrscheinlich ist, dass Sie richtig krank werden. Manche Menschen können sehr krank werden oder an COVID-19 sterben, und zwar sogar junge Menschen ohne chronische Gesundheitsprobleme. Andere Menschen, die als „Long-COVID-Erkrankte“ bekannt sind, können Symptome bekommen, die monatelang anhalten und ihre Lebensqualität beeinträchtigen. Wir kennen auch noch nicht alle langfristigen Auswirkungen von COVID-19, da es sich um ein neues Virus handelt. Die Impfung ist unser bester Schutz gegen das Virus. Selbst wenn Sie jung und gesund sind, sollten Sie eine COVID-19-Impfung bekommen.

Was ist eine COVID-19-Variante?

Viren mutieren (verändern sich), wenn sie sich von Mensch zu Mensch weiterverbreiten. Eine „Variante“ ist ein mutierter Virusstamm. Einige Varianten verschwinden mit der Zeit wieder und einige verbreiten sich in den Gemeinschaften weiter.

Die besorgniserregenden Virusvarianten werden von den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) (nur auf Englisch) identifiziert. Derzeit sind mehrere Varianten besorgniserregend, da sie sich schneller und leichter ausbreiten und mehr COVID-19-Infektionen verursachen.

Wirkt die COVID-19-Impfung auch gegen Variantenstämme?

Eine Impfung hilft, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und die Übertragung von Variantenstämmen zu reduzieren. Sie bietet Ihnen außerdem einen starken Schutz vor Krankenhausaufenthalt und Tod bei allen bekannten Virusvarianten.

Einige geimpfte Personen können sich immer noch mit einer Variante des Stammes anstecken, aber Untersuchungen zeigen, dass sie dann eher leichte Symptome haben. Wenn Sie einen Impfstoff erhalten, der zwei Dosen erfordert, ist es wichtig, beide Dosen zu erhalten, damit Sie maximalen Schutz gegen Varianten haben.

Eine Impfung ist der beste Weg, um Sie, Ihre Lieben und Ihre Gemeinschaft zu schützen. Eine hohe Durchimpfungsrate wird die Ausbreitung des Virus bremsen und das Auftreten neuer Virusvarianten verhindern.

Woher wissen wir, dass die Impfstoffe sicher sind?

Die Wissenschaftler stützen sich bei der Entwicklung der COVID-19-Impfstoffe auf ein Jahrzehnt der Forschung im Bereich der Impfstoffentwicklung. Da wir uns in einer Pandemie befinden, kann die Entwicklung eines neuen Impfstoffs schneller als normal vonstatten gehen. Es werden keine Schritte übersprungen, aber einige Schritte erfolgen gleichzeitig, wie z. B. Anwendungen, Versuche und Herstellung.

Jeder Impfstoffkandidat durchläuft mehrere klinische Studien. Zuerst mit einer kleinen Gruppe von Freiwilligen, dann mit ein paar hundert Freiwilligen, dann mit Tausenden. Nach der Durchführung klinischer Studien werden medizinische Fachspezialisten die Ergebnisse und etwaige Nebenwirkungen überprüfen. Wenn der Impfstoff funktioniert und sicher ist, wird er zur Auslieferung an die Öffentlichkeit zugelassen.

  • Im Jahr 2020 überprüfte die U.S. Food and Drug Administration (FDA, US-amerikanische Arzneimittelbehörde) Daten aus klinischen Studien, um eine Emergency Use Authorization (EUA, Notfallzulassung) für die Covid-19-Impfstoffe von Pfizer, Moderna und Johnson & Johnson zu gewähren. Forscher sammelten im Rahmen klinischer Studien in den USA und anderen Ländern Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten. Insgesamt nahmen über 115.000 Freiwillige an den klinischen Studien für die drei verfügbaren Impfstoffe teil. Dabei stellten sie keine ernsthaften Sicherheitsbedenken fest. Seitdem sind diese Impfstoffe Millionen von Menschen sicher verabreicht worden, darunter der Mehrheit der US-Bevölkerung.
  • 2021 wurde der Pfizer-BioNTech-Impfstoff von der FDA für Menschen ab einem Alter von 16 Jahren vollständig zugelassen und erhielt den Namen Comirnaty. Die FDA untersuchte Daten von mehr als 12.000 geimpften Personen, um die Wirksamkeit und Sicherheit des Impfstoffs zu bewerten. Die FDA hat außerdem die Sicherheitsdaten von 22.000 Personen, die den Impfstoff erhielten, und 22.000, die das Placebo erhielten, überprüft.
  • Im Dezember 2021 empfahlen die Centers for Disease Control and Prevention (CDC, Zentren für Seuchenbekämpfung und Prävention) den Menschen, sich für einen mRNA-COVID-19-Impfstoff (Pfizer oder Moderna) anstatt des COVID-19-Impfstoffs von Johnson & Johnson zu entscheiden, da bei letzterem das seltene Risiko einer Thrombosis with Thrombozytopenia Syndrome (TTS, Thrombose mit Thrombozytopenie-Syndrom) besteht, die mit Blutgerinnseln und einer niedrigen Thrombozytenzahl verbunden ist, und am Guillain-Barré Syndrome (GBS, Guillain-Barré-Syndrom), bei dem es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt, bei der es zu einer Nervenschädigung kommen kann. Wenn Sie sich nicht mit einem mRNA-Impfstoff impfen lassen können oder wollen, können Sie aber trotzdem den Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten. Sprechen Sie mit einem Arzt über Ihre Optionen.
  • Die FDA und CDC überwachen und untersuchen ständig Berichte über mögliche unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit den Impfstoffen.
  • Weitere Informationen über die Impfstoffsicherheit finden Sie unter COVID-19-Impfstoffsicherheit: Was man wissen sollte (PDF).
Wie steht es um den Impfstoff von Johnson & Johnson?

Seit Dezember 2021 empfiehlt das Washington State Department of Health (DOH, Gesundheitsministerium des Bundesstaates Washington), dass Sie sich für die Verabreichung eines mRNA-COVID-19-Impfstoffs (Pfizer-BioNTech oder Moderna) anstatt einer Einzeldosis des Impfstoffs von Johnson & Johnson (J&J) entscheiden. 

Dieses Update folgt den Leitlinien der Centers for Disease Control and Prevention (CDC, Zentren für Seuchenbekämpfung und Prävention), nachdem neue Daten zu zwei seltenen Erkrankungen in Anschluss an die Impfung mit J&J vorgelegt wurden.

  • Thrombosis and Thrombocytopenia Syndrome (TTS): Thrombosis with Thrombocytopenia Syndrome (TTS, Thrombose mit Thrombozytopenie-Syndrom) ist eine seltene, aber schwerwiegende Erkrankung, die mit Blutgerinnseln und einer niedrigen Thrombozytenzahl verbunden ist und bei einigen Personen auftritt, die den J&J-Impfstoff erhalten haben. Das Risiko ist jedoch sehr gering. In den Vereinigten Staaten von Amerika sind bisher bei circa 14 Millionen verabreichten Impfdosen 54 Fälle von TTS aufgetreten. 
  • Guillain-Barré Syndrome (GBS): Das Guillain-Barré Syndrome (GBS, Guillain-Barré-Syndrom) ist eine neurologische Erkrankung, bei der das körpereigene Immunsystem Nervenzellen schädigt, was zu Muskelschwäche und manchmal zu einer Lähmung führt. Auch das Risiko eines GBS ist sehr gering. Bis Juli 2021 wurden bei ungefähr 12,5 Millionen verabreichten Dosen 100 vorläufige Meldungen eines GBS nach einer Impfung mit J&J gemacht. 

Diese Krankheiten treten nur in Verbindung mit dem COVID-19-Impfstoff von J&J auf, aber nicht mit dem Impfstoff von Pfizer oder dem von Moderna. Menschen, die sich derzeit gegen COVID-19 impfen lassen wollen, empfiehlt das DOH die Impfstoffe von Moderna und Pfizer. Der Impfstoff von J&J steht aber dennoch zur Verfügung, wenn Sie sich nicht mit einem dieser Impfstoffe impfen lassen können oder wollen. Wenden Sie sich bitte mit einen Arzt, um Ihre Optionen zu besprechen. 

Wenn Sie innerhalb der letzten drei Wochen den COVID-19-Impfstoff von J&J erhalten haben oder vorhaben, sich den COVID-19-Impfstoff von J&J verabreichen zu lassen, sollten Sie die Warnzeichen der Art von Blutgerinnsel kennen, das durch TTS verursacht wird. Dazu zählen starke Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Schmerzen im Bein und/oder Kurzatmigkeit. Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, suchen Sie bitte umgehend ärztliche Hilfe.

Das Auftreten leichter bis mittelschwerer Symptome, einschließlich Fieber, Kopfschmerzen, Erschöpfung und Gelenk- und Muskelschmerzen, während der ersten Woche nach Erhalt einer COVID-19-Impfung ist normal. Diese Nebenwirkungen beginnen normalerweise innerhalb von drei Tagen nach Erhalt eines Impfstoffs und dürften nur einige Tage anhalten.

 

Was heißt es, wenn ein Impfstoff eine Zulassung von der FDA hat?

Für eine vollständige Zulassung prüft die FDA die Daten über einen längeren Zeitraum als bei einer Notfallzulassung. Damit ein Impfstoff eine vollständige Zulassung erhält, müssen die Daten ein hohes Maß an Sicherheit, Wirksamkeit und Qualitätskontrolle bei der Impfstoffherstellung nachweisen.

Eine Notfallzulassung (EUA) ermöglicht es der FDA, ein Produkt während eines erklärten Ausnahmezustands zur Verfügung zu stellen, bevor es eine vollständige Zulassung hat. Der Zweck einer EUA besteht darin, sicherzustellen, dass Menschen vor einer längerfristigen Datenanalyse lebensrettende Impfstoffe erhalten können. Eine EUA erfordert aber dennoch eine sehr gründliche Überprüfung der klinischen Daten – nur eben über einen kürzeren Zeitraum. Jede von der FDA gewährte EUA wird weiter von der Scientific Safety Review Workgroup (Wissenschaftliche Arbeitsgruppe für Sicherheitsüberprüfungen) im Rahmen des Western States Pact (Weststaatenpakt) (nur auf Englisch) geprüft.

Was ist der Western States Pact?

Im Oktober 2020 schloss sich Washington Oregon, Nevada, Colorado und Kalifornien an und sie bildeten die Western States Scientific Safety Review Workgroup (Western States Pact), um die Sicherheit und Wirksamkeit von COVID-19-Impfstoffen nach deren Zulassung durch die FDA zu überprüfen. Diese Arbeitsgruppe bietet eine weitere Ebene der Bewertung der Impfstoffsicherheit durch Experten.

Dem Gremium gehören Experten an, die von allen Mitgliedsstaaten ernannt wurden, sowie national anerkannte Wissenschaftler mit Fachwissen in den Bereichen Impfung und öffentliche Gesundheit. Wenn die FDA einen Impfstoff für den Notfall zulässt, überprüft das Gremium zeitgleich mit den Prüfungen auf US-Bundesebene alle öffentlich verfügbaren Daten und legt einen Bericht vor. Dieses Verfahren fand für die drei Impfstoffe statt, die wir derzeit im Bundesstaat Washington zur Verfügung haben, und wird für alle COVID-19-Impfstoffe durchgeführt, die in Zukunft eine Emergency Use Authorization (EUA) erhalten werden. Lesen Sie die Ergebnisse der Western States Scientific Safety Review Workgroup:

Wie wirkt ein COVID-19-Impfstoff in meinem Körper?

Sehen Sie sich dieses Video zum Thema Wie Impfstoffe im Körper wirken (auf Englisch) an.

mRNA-Impfstoffe (COVID-19-Impfstoffe von Pfizer und Moderna)

Bei zwei der verfügbaren Impfstoffe handelt es sich um Messenger-RNA(mRNA)-Impfstoffe.

Die mRNA-Impfstoffe bringen Ihren Zellen bei, ein harmloses Stück Protein herzustellen. Ihr Immunsystem erkennt, dass das Protein nicht dazugehört, und Ihr Körper beginnt, Antikörper zu bilden. Diese Antikörper erinnern sich, wie COVID-19 bekämpft wird, wenn Sie sich später einmal infizieren. Wenn Sie geimpft werden, bauen Sie Immunität gegenüber COVID-19 auf, ohne die Krankheit bekommen zu müssen. Sobald die mRNA ihre Arbeit erledigt hat, wird sie schnell abgebaut und der Körper beseitigt sie in wenigen Tagen.

Vektorimpfstoffe (COVID-19-Impfstoff von Johnson & Johnson)

Einer der COVID-19-Impfstoffe wird Vektorimpfstoff genannt.

Vektorimpfstoffe werden aus einer abgeschwächten Form eines Virus hergestellt (einem anderen Virus als dem, das COVID-19 verursacht). Diese Impfstoffe bringen Ihren Zellen bei, ein harmloses Stück Protein herzustellen. Ihr Immunsystem erkennt, dass das Protein nicht dazugehört, und beginnt, Antikörper zu bilden. Ihr Körper lernt, wie er Sie vor einer zukünftigen COVID-19-Infektion schützen kann, ohne dass Sie krank werden müssen.

Der Vektorimpfstoff, über den wir verfügen, wird als Einzeldosis verabreicht. Nach der Impfung dauert es in der Regel ungefähr zwei Wochen, bis Sie einen maximalen Schutz bekommen.

Manchmal kann eine Impfung leichtes Fieber oder Erkältungssymptome verursachen, die jedoch nicht gesundheitsschädlich sind.

Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links: Überblick über die COVID-19-Impfstoffe und COVID-19-Impfstoffe: Was man wissen sollte.

Wenn genügend Menschen in der Gemeinschaft das Coronavirus abwehren können, kann es nirgendwo mehr hingehen. Dies bedeutet, dass wir die Ausbreitung schneller stoppen und dem Ende dieser Pandemie ein Stück näher kommen können.

Wie werden die COVID-19-Impfstoffe hergestellt?

In diesem kurzen Video wird erklärt, Wie die COVID-Impfstoffe hergestellt werden (auf Englisch).

Was ist ein mRNA-Impfstoff?

Ein Messenger-RNA- oder mRNA-Impfstoff ist eine neue Art von Impfstoff. mRNA-Impfstoffe bringen Ihren Zellen bei, wie man ein harmloses Stück „Spike-Protein“ herstellt. Das Spike-Protein ist das, was Sie auf der Oberfläche des Coronavirus sehen. Ihr Immunsystem erkennt, dass das Protein dort nicht hingehört, und Ihr Körper beginnt, eine Immunantwort zu erzeugen und Antikörper zu bilden. Dies ist vergleichbar mit dem, was passiert, wenn wir auf „natürliche“ Art eine COVID-19-Infektion bekommen. Sobald die mRNA ihre Arbeit erledigt hat, wird sie schnell abgebaut und der Körper beseitigt sie in wenigen Tagen.

Obwohl wir mRNA in der Vergangenheit für andere Arten von medizinischer und tierärztlicher Versorgung eingesetzt haben, ist die Herstellung von Impfstoffen mit dieser Methode ein Riesenschritt in der Wissenschaft und könnte bedeuten, dass zukünftige Impfstoffe einfacher hergestellt werden können.

Auf der CDC-Website können Sie mehr darüber erfahren, wie mRNA-Impfstoffe wirken (auf Englisch).

Was ist ein Vektorimpfstoff?

Diese Art von Impfstoff verwendet eine abgeschwächte Version eines anderen Virus („Vektor“), der Ihren Zellen Anweisungen gibt. Der Vektor dringt in eine Zelle ein und verwendet die Maschinerie der Zelle, um ein harmloses Stück des COVID-19-Spike-Proteins zu erzeugen. Die Zelle zeigt das Spike-Protein auf ihrer Oberfläche und Ihr Immunsystem sieht, dass es dort nicht hingehört. Ihr Immunsystem beginnt daraufhin, Antikörper zu bilden und andere Immunzellen zu aktivieren, um den Angriff abzuwehren, den es für eine Infektion hält. Ihr Körper lernt, wie er Sie vor einer zukünftigen COVID-19-Infektion schützen kann, ohne dass Sie krank werden müssen.

Welche Inhaltsstoffe befinden sich in den Impfstoffen?

Die Inhaltsstoffe der COVID-19-Impfstoffe sind recht typisch für Impfstoffe generell. Sie enthalten den Wirkstoff mRNA oder modifiziertes Adenovirus zusammen mit anderen Inhaltsstoffen wie Fett, Salzen und Zucker, die den Wirkstoff schützen, ihm helfen, im Körper besser zu wirken und den Impfstoff während der Lagerung und des Transports schützen.

Die Impfstoffe von Pfizer, Moderna und Johnson & Johnson enthalten keine menschlichen Zellen (einschließlich fetaler Zellen), das COVID-19-Virus, Latex, Konservierungsstoffe oder tierische Nebenprodukte, einschließlich Schweinefleischprodukte oder Gelatine. Die Impfstoffe werden nicht in Eiern gezüchtet und enthalten keine Eiprodukte.

Weitere Informationen über die Inhaltsstoffe finden Sie auf der Q&A-Webseite des Children's Hospital of Philadelphia (auf Englisch). Die vollständigen Listen der Inhaltsstoffe sind außerdem den Merkblättern von Pfizer, Moderna und Johnson & Johnson zu entnehmen.

Enthält der Johnson & Johnson Impfstoff fetales Gewebe?

Der Johnson & Johnson COVID-19-Impfstoff wurde unter Verwendung der gleichen Technologie wie bei vielen anderen Impfstoffen entwickelt. Er enthält keine Teile von Feten oder fetale Zellen. Ein Stück des Impfstoffs wird in im Labor gezüchteten Kopien von Zellen hergestellt, die ursprünglich von elektiven Abtreibungen stammten, die vor über 35 Jahren stattfanden. Seitdem werden die Zelllinien für diese Impfstoffe im Labor erhalten, und zur Herstellung dieser Impfstoffe werden keine weiteren Quellen fetaler Zellen verwendet. Für einige Leute ist diese Information möglicherweise neu. Impfstoffe gegen Windpocken, Röteln und Hepatitis A werden allerdings auf die gleiche Weise hergestellt.

Führt der COVID-19-Imfstoff zur Unfruchtbarkeit?

Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass Impfstoffe Unfruchtbarkeit oder Impotenz verursachen. Wenn der Impfstoff in Ihren Körper gelangt, arbeitet er mit Ihrem Immunsystem zusammen, um Antikörper zur Bekämpfung des Coronavirus zu bilden. Dieser Prozess beeinträchtigt nicht Ihre Fortpflanzungsorgane.

Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) (auf Englisch), American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG) (auf Englisch) und Society for Maternal-Fetal Medicine (SMFM) (auf Englisch) empfehlen eine COVID-19-Impfung für Schwangere, stillende Mütter und Frauen, die planen, schwanger zu werden. Viele Frauen, die sich gegen COVID-19 haben impfen lassen, sind inzwischen schwanger geworden oder haben gesunde Babys zur Welt gebracht.

Derzeit gibt es keine Beweise dafür, dass Impfstoffe, einschließlich die COVID-19-Impfstoffe, Fruchtbarkeitsprobleme bei Männern verursachen. In einer kürzlich durchgeführten kleinen Studien an 45 gesunden Männern (auf Englisch), die einen mRNA-COVID-19-Impfstoff (d. h. Pfizer-BioNTech oder Moderna) erhielten, wurden die Spermieneigenschaften wie Menge und Bewegung vor und nach der Impfung untersucht. Die Forscher fanden keine signifikanten Veränderungen dieser Spermieneigenschaften nach der Impfung.

Krankheitsbedingtes Fieber wurde bei gesunden Männern mit einer kurzfristigen Abnahme der Spermienproduktion in Verbindung gebracht. Fieber kann zwar eine vorübergehende Nebenwirkung der COVID-19-Impfung sein, aber es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass Fieber nach einer COVID-Impfung die Spermienproduktion beeinflusst.

Sehen Sie sich die Informationen über COVID-19-Impfstoffe für Menschen, die ein Baby haben möchten (auf Englisch) des CDC an, um Näheres zu erfahren. Weitere Fakten zu den Impfstoffen finden Sie außerdem auf der CDC-Webseite zu den COVID-19-Impfstoffen (auf Englisch).

Welche Art von Symptomen sind nach der Impfung normal?

Wie auch bei anderen Routine-Impfungen sind die häufigsten Nebenwirkungen Schmerzen im Arm, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen.

Diese Symptome sind ein Anzeichen dafür, dass der Impfstoff wirkt. In den Studien von Pfizer und Moderna traten diese Nebenwirkungen meistens innerhalb von zwei Tagen nach Erhalt der Impfung auf und hielten etwa einen Tag an. Die Nebenwirkungen traten häufiger erst nach der zweiten Dosis als nach der ersten Dosis auf. Bei den klinischen Studien zu Johnson & Johnson hielten die Nebenwirkungen durchschnittlich ein bis zwei Tage an.

Bei allen drei Impfstoffen berichteten Personen über 55 Jahre mit geringerer Wahrscheinlichkeit über Nebenwirkungen als jüngere Menschen.

Möglicherweise hören Sie im Netz bzw. in den sozialen Medien Gerüchte von unwahren Nebenwirkungen. Stellen Sie sicher, dass Sie jedes Mal, wenn Sie von einer Behauptung zu einer Nebenwirkung erfahren, die Quelle dieser Behauptung überprüfen.

Was passiert, wenn ich krank werde, nachdem ich die COVID-19-Impfung erhalten habe?

Wie auch bei anderen Routine-Impfungen treten bei der COVID-19-Impfung im Allgemeinen nach Verabreichung des Impfstoffs Schmerzen im Arm, Fieber, Kopfschmerzen oder Müdigkeit auf. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Impfstoff wirkt.

Wenn Sie nach der Impfung Symptome haben, fragen Sie sich vielleicht, ob es sicher ist, arbeiten zu gehen oder Ihre Tätigkeiten sicher zu erledigen. Arbeitgeber fragen sich möglicherweise, ob es für einen Mitarbeiter sicher ist, persönlichen zur Arbeit zurückzukehren. Nach Abschluss der Impfserie (2 Dosen Pfizer oder Moderna oder 1 Dosis Johnson & Johnson) dauert es etwa 2 Wochen, bis Sie vollständig geschützt sind, sodass Sie immer noch an COVID-19 erkranken können, wenn Sie vor diesem Zeitpunkt dem Virus ausgesetzt sind. Es ist auch unbedingt zu bedenken, dass das Immunsystem jeder Person ein wenig anders funktioniert und der Impfstoff bei etwa 1 von 2.500 geimpften Personen nicht funktioniert.

Diese Übersicht (PDF) soll Ihnen helfen zu verstehen, ob Sie auf den Impfstoff reagieren oder ob Sie sich möglicherweise auf COVID-19 testen lassen und isolieren müssen. Wenn Sie mittelschwere Symptome haben, können Sie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen oder erst einmal abwarten, was passiert. Wenn Ihre Symptome nach ein bis zwei Tagen vorübergehen, hat es sich möglicherweise nur um eine Impfreaktion gehandelt. Wenn die Symptome fortbestehen oder Sie das Gefühl haben, Sie sollten vielleicht doch lieber einen Arzt aufsuchen, sollten Sie das auch tun. Wenn die Möglichkeit besteht, dass Sie COVID-19 haben oder dem Virus ausgesetzt waren, sollten Sie sich vorsichtshalber von anderen fernhalten. Wenn Sie nach der COVID-19-Impfung in eine medizinische Notfallsituation kommen, rufen Sie sofort die 9-1-1 an.

Wenn Sie nach Erhalt der Impfung krank werden, sollten Sie das unerwünschte Ereignis im Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS, Berichtssystem für Impfnebenwirkungen) (auf Englisch) melden. Ein „unerwünschtes Ereignis“ ist jedes gesundheitliche Problem bzw. Nebenwirkung, das bzw. die nach der Impfung auftritt. Weitere Informationen über das VAERS finden Sie nachfolgend unter „Was ist VAERS?“

Was ist VAERS?

VAERS ist ein Frühwarnsystem, das von den Zentren für Seuchenbekämpfung und Prävention (CDC) und US-amerikanischen Arzneimittelbehörde (FDA) geleitet wird. VAERS kann helfen, Probleme aufzudecken, die möglicherweise mit einem Impfstoff in Zusammenhang stehen.

Jeder (Gesundheitsversorger, Patient(in), Pflegepersonal) kann mögliche unerwünschte Reaktionen an das VAERS melden (nur auf Englisch).

Das System hat allerdings seine Grenzen. Eine Meldung an das VAERS bedeutet nicht, dass der Impfstoff die Reaktion oder die Wirkung hervorgerufen hat. Sie bedeutet nur, dass der Reaktion die Impfung vorausgegangen ist.

VAERS wurde eingerichtet, um Wissenschaftlern dabei zu helfen, Trends zu erkennen bzw. Gründe zu erkennen, warum sie ein mögliches Problem untersuchen sollten. Es handelt sich dabei nicht um eine Liste bestätigter Impfauswirkungen.

Wenn Sie bei VAERS eine Meldung machen, helfen Sie dem CDC und der FDA, mögliche gesundheitliche Bedenken zu erkennen und sicherzustellen, dass die Impfstoffe sicher sind. Wenn Probleme auftreten, werden sie Maßnahmen ergreifen und die Gesundheitsdienstleister über potenzielle Probleme informieren.

Kann ich die COVID-19-Impfung erhalten, wenn ich COVID-19 hatte?

Ja, das Advisory Committee on Immunization Practices (Beratungsausschuss für Immunisierungspraktiken, ACIP) empfiehlt jedem, der COVID-19 hatte, sich impfen zu lassen.

Laut den Daten kommt es selten vor, in den ersten 90 Tagen nach einer Infektion erneut mit COVID-19 infiziert zu werden, sodass Sie möglicherweise einen gewissen Schutz haben (sogenannte natürliche Immunität). Wir wissen allerdings nicht, wie lange diese natürliche Immunität möglicherweise anhält.

Menschen, die gerade COVID-19 haben, sollten mit der Impfung warten, bis sie sich besser fühlen und ihre Isolationszeit abgelaufen ist.

Auch Personen, die kürzlich COVID-19 ausgesetzt waren, sollten bis nach ihrer Quarantäne warten, um den Impfstoff zu erhalten, wenn sie sich sicher von anderen Personen fernhalten können. Wenn ein hohes Risiko besteht, dass sie andere infizieren könnten, ist es möglich, sie während ihrer Quarantänezeit zu impfen, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Für Leitfäden zu Isolation und Quarantäne besuchen Sie bitte die Registerkarte „Quarantäne und Isolation“ auf unserer COVID-19-Ressourcen- und Empfehlungs-Webseite (nur auf Englisch).

Kann ich die COVID-19-Impfung erhalten, wenn ich schon einmal eine allergische Reaktion auf eine Impfung hatte?

Der Impfstoff sollte nicht an Personen mit bekannter schwerer allergischer Reaktion wie anaphylaktischen Schock, auf eine frühere Dosis eines mRNA- oder Vektorimpfstoffs oder auf einen der Inhaltsstoffe der COVID-19-Impfstoffe von Pfizer-BioNTech/Comirnaty, Moderna/Spikevax oder Johnson & Johnson–Janssen verabreicht werden.

Personen, die eine schwere allergische Reaktion auf andere Impfstoffe oder injizierbare Therapien hatten, können den Impfstoff möglicherweise trotzdem erhalten. Die Anbieter sollten jedoch eine Risikobewertung durchführen und die betreffende Person hinsichtlich potenzieller Risiken beraten. Wenn sich die/der Patient(in) für die Impfung entscheidet, sollte der Arzt sie/ihn 30 Minuten lang beobachten, um auf unmittelbare Reaktionen reagieren zu können.

Das Advisory Committee on Immunization Practices (ACIP) empfiehlt den Anbietern, alle anderen Patienten nach Erhalt des Impfstoffs mindestens 15 Minuten lang auf eine eventuelle allergische Reaktion zu überwachen. Weitere Informationen finden Sie in den vorläufigen klinischen Überlegungen zu mRNA-Impfstoffen des ACIP (in englischer Sprache).

Forderung einer Impfung

Ist die COVID-19-Impfung vorgeschrieben?

Es ist Ihre Entscheidung, ob Sie sich gegen COVID-19 impfen lassen, aber einige Arbeitgeber, Hochschulen und Universitäten verlangen die Impfung.

Washington fordert derzeit die COVID-19-Impfung für:

Diese Mitarbeiter müssen bis zum 18. Oktober 2021 vollständig gegen COVID-19 geimpft sein (mindestens zwei Wochen nach Abschluss der Impfserie). Diese Anforderung gilt für Vertragspartner, ehrenamtliche Mitarbeiter und alle sonstigen Beschäftigten, die in diesen Bereichen tätig sind.

Wenn Sie zu einer dieser Gruppen gehören oder Ihr Arbeitgeber oder Ihre Schule eine COVID-19-Impfung fordert, sprechen Sie mit Ihrer Personalabteilung, Ihrem Arbeitgeber oder Ihrer Schule, um herauszufinden, was zu tun ist. Das Gesundheitsministerium ist nicht an der Politik des Arbeitgebers oder der Hochschule/Universität beteiligt.

Der Impfstoff trägt dazu bei, Sie und andere um sich herum vor einer Ansteckung mit COVID-19 zu schützen, und wir empfehlen Ihnen, mit Ihrem Arzt oder Ihrer Klinik über den Nutzen einer Impfung zu sprechen.

Welche Vorschrift gilt bezüglich einer COVID-19-Impfung für Mitarbeitern von Kitas und Schulen?

Am 18. August 2021 verkündete Gouverneur Inslee eine Richtlinie, die vorschreibt, dass alle Mitarbeiter von öffentlichen und privaten Kitas und Schulen vollständig gegen COVID-19 geimpft sein müssen oder bis zum 18. Oktober 2021 eine Befreiung aus religiösen oder medizinischen Gründen vorlegen müssen.

Die Anordnung gilt für alle Mitarbeiter im Bildungswesen (auf Englisch), darunter:

  • Mitarbeiter und Vertragspartner, die für private Kitas und Schulen, öffentliche Kitas und Schulen, Charterschulen und Bildungszentren tätig sind [die Anordnung gilt nicht für staatliche/Stamm-Kompaktschulen (STECs) und nicht für Schüler],
  • Anbieter von Kinderbetreuung und Frühförderung, die Kinder aus mehreren Haushalten betreuen, sowie
  • Beschäftigte im Hochschulwesen.

Weitere Informationen finden Sie in COVID-19-Impfpflicht für Mitarbeiter von Kitas und Schulen: Häufig gestellte Fragen (PDF) (auf Englisch) (Office of Superintendent of Public Instruction, Amt des Superintendenten für öffentliche Aufklärung).

Wie bekomme ich eine Befreiung von der Impfpflicht?

Wenn Ihr Arbeitgeber oder Ihre Hochschule/Universität eine COVID-19-Impfung fordert oder Sie gemäß der Proklamation vom 9. August (auf Englisch) oder der Proklamation vom 18. August (auf Englisch) von Gouverneur Jay Inslee zur Impfung verpflichtet sind, sollten Sie sich an Ihren Arbeitgeber oder Ihre Hochschule/Universität wenden, um herauszufinden, wie der Impfnachweis erhoben wird, ob es eine Ausnahmeregelung gibt und was Sie tun müssen, um eine entsprechende Befreiung zu erlangen. Das Gesundheitsministerium ist nicht an der Politik des Arbeitgebers oder der Hochschule/Universität beteiligt.

Sie müssen sich für die COVID-19-Impfung keine Befreiung vom Department of Health (DOH, Gesundheitsministerium) holen. Beim DOH gibt es keine Formulare für eine Befreiung von der COVID-19-Impfung. Das Certificate of Exemption (COE, Impfbefreiung) des Bundesstaates Washington ist nur für Eltern/Erziehungsberechtigte gedacht, die ihr Kind von den Impfungen befreien möchten, die für Kinder in Kitas, Schulen, Vorschulen oder Kinderbetreuungseinrichtungen erforderlich sind. Derzeit fordert Washington keine COVID-19-Impfung für Kinder, um in die Kita, Schule oder Kinderbetreuung zu gehen. Daher ist diese Impfung im COE nicht enthalten.

Besuch von Kita, Schule und Kinderbetreuung

Können sich Menschen unter 18 Jahre impfen lassen?

Ja, Junge Menschen ab einem Alter von 5 Jahren können den Impfstoff von Pfizer-BioNTech erhalten. Jugendlich unter 17 Jahren benötigen ggf. die Zustimmung der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten (nur auf Englisch), um die Impfung zu erhalten, es sei denn, sie sind geschäftsfähig. Besuchen Sie unsere Webseite über Vaccinating Youth (Impfung von Kindern und Jugendlichen), falls Sie weitere Informationen wünschen.

Erkundigen Sie sich bei der Impfklinik, welche Anforderungen für den Nachweis der elterlichen Zustimmung bzw. der Geschäftsfähigkeit bestehen.

Wird von bundesstaatlicher Seite eine COVID-19-Impfung für die Aufnahme in die Kita oder Schule verlangt werden?

Das Washington State Board of Health (Gesundheitsamt des Bundesstaates Washington), nicht das Department of Health (Gesundheitsministerium), ist befugt, Impfvorschriften für Kinder in K-12-Schulen RCW (Revidiertes Gesetzbuch des Staates Washington) 28A.210.140 (nur auf Englisch) zu erlassen.

Der COVID-19-Impfstoff ist derzeit nicht für Schulen oder Kindertagesstätten vorgeschrieben.

Kann mein Kind andere Impfungen erhalten, während es seine COVID-19-Impfung bekommt?

Die COVID-19-Impfung darf jetzt innerhalb von 14 Tagen nach einer anderen Impfung erfolgen, auch am selben Tag.

Wird es angesichts der COVID-19-Pandemie eine gewiss Flexibilität bei den Impfvorschriften für Kitas und Schulen für das Schuljahr 2021-2022 geben?

Das Washington State Board of Health (Gesundheitsamt des Bundesstaates Washington) entscheidet, ob sich an den Impfvorschriften für Schulen etwas ändert. Zum jetzigen Zeitpunkt bleiben die Impfvorschriften für Schulen wie gehabt. Die Kinder müssen vor ihrem ersten Schultag die Impfvorschriften erfüllen.

Das Leben nach der Impfung

Was bedeutet vollständig geimpft?

Als vollständig gegen COVID-19 geimpft gelten Sie zwei Wochen nach der zweiten Impfung, wenn Sie einen Impfstoff mit zwei Dosen erhalten haben (Pfizer-BioNTech oder Moderna) oder zwei Wochen nach Erhalt einer Einzeldosis-Impfung (Johnson und Johnson (J&J) /Janssen).

Was soll ich jetzt tun, da ich vollständig geimpft bin?

Nachdem Sie vollständig geimpft sind, gilt für Sie Folgendes:

Für weitere Informationen sehen Sie sich dieses Video an: Wie geht es nach der COVID-19-Impfung weiter?.

Muss ich, wenn ich vollständig gegen COVID-19 geimpft bin, trotzdem noch andere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen?

Ja, auch, wenn Sie vollständig geimpft sind, sollten Sie in geschlossenen Räumlichkeiten öffentlicher Einrichtungen eine Maske tragen. Die COVID-19-Impfstoffe wirken gut, aber sie sind nicht zu 100 % wirksam. Einige Menschen bekommen möglicherweise COVID-19, obwohl sie geimpft wurden. Mit dem Aufkommen leichter übertragbarer Varianten ist es wichtig, dass alle Menschen Vorkehrungen treffen, wie das Tragen von Masken, um die Übertragung des Virus zu mindern. 

Selbst wenn Sie vollständig geimpft sind, sollten Sie dennoch:

  • in geschlossenen Räumlichkeiten öffentlicher Einrichtungen eine gut sitzende Maske tragen
  • sich häufig die Hände waschen
  • die Regeln einhalten, die an dem Ort gelten, wo Sie sich aufhalten
  • Sich testen lassen (nur auf Englisch), wenn bei Ihnen COVID-19-Symptome auftreten
  • den Reiseempfehlungen (nur auf Englisch) des CDC und des Gesundheitsministeriums folgen
  • WA Notify (Expositionsbenachrichtigungen des Bundesstaates Washington) zu Ihrem Smartphone hinzufügen, damit Sie gewarnt werden, wenn Sie möglicherweise COVID-19 ausgesetzt waren, und um andere anonym zu benachrichtigen, wenn Sie positiv getestet wurden. WA Notify ist komplett vertraulich und weiß bzw. verfolgt nicht nach, wer Sie sind oder wohin Sie gehen.

Sehen Sie sich bitte Anleitung zu Mund-Nasen-Schutz und Masken (nur auf Englisch) an. Informationen zu COVID-19-Tests oder spezifische Leitliniendokumente finden Sie in der Information zur Testung (PDF) (nur auf Englisch).

Können sich geimpfte und ungeimpfte Personen aus verschiedenen Haushalten gegenseitig besuchen?

Das kommt darauf an. Wenn in einem der Haushalte Personen mit einem hohen Risiko für eine schwere COVID-19-Erkrankung (nur auf Englisch) leben, sollten Sie sich draußen oder in Innenräumen mit geöffneten Fenstern treffen, gut sitzende Masken tragen und Abstand (mindestens 2 Meter) halten.

Wenn in keinem der Haushalte Personen mit hohem Risiko leben, besteht bei einem Besuch im Freien oder in einem privaten Innenbereich ohne, dass Masken getragen werden, ein geringes Risiko, COVID-19 zu verbreiten.

Was passiert, wenn in meinem Haushalt einige Personen vollständig geimpft sind und andere nicht?

Wenn in Ihrem Haushalt nur einige Personen vollständig geimpft sind, sollten Sie die gleichen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen wie bei einem nicht geimpften Haushalt. Das bedeutet, dass Sie beim Besuch von Personen aus anderen teilweise oder nicht geimpften Haushalten Masken tragen und einen Abstand von 2 Metern voneinander einhalten sollten – und Sie sollten solche Treffen nach Möglichkeit vermeiden.

Sie können sich mit Personen aus einem vollständig geimpften Haushalt gleichzeitig treffen, solange bei niemandem in Ihrem Haushalt das Risiko einer schweren COVID-19-Erkrankung besteht.

Werde ich einen Impfnachweis vorzeigen müssen?

In einigen Countys wird möglicherweise ein Impfnachweis verlangt, um in bestimmte Einrichtungen eingelassen zu werden. Näheres erfahren Sie von der Gesundheitsbehörde Ihres Countys.

Einige Unternehmen verlangen einen Impfnachweis, und viele Unternehmen bieten Geimpften Vergünstigungen an. Außerdem wird in einigen Countys möglicherweise ein Impfnachweis verlangt, um in bestimmte Einrichtungen eingelassen zu werden. Näheres erfahren Sie von der Gesundheitsbehörde Ihres Countys.

Behandeln Sie Ihren Impfausweis daher wie eine Geburtsurkunde oder ein anderes amtliches Dokument! Machen Sie ein Foto davon und bewahren Sie ihn dann zu Hause auf. Mehr über Impfausweise und Impfpässe erfahren.

Kann ich, nachdem ich geimpft bin, immer noch an COVID-19 erkranken?

Das ist unwahrscheinlich, aber eine geringe Möglichkeit besteht weiterhin. Die Impfstoffe sind sehr wirksam, aber nicht zu 100 %. Wenn Sie COVID-19-ähnliche Symptome (nur auf Englisch) haben, sollten Sie sich von anderen fernhalten und sich an einen Gesundheitsversorger wenden. Möglicherweise wird Ihnen dann empfohlen, einen COVID-19-Test machen zu lassen.

Informationen zu COVID-19-Tests finden Sie in der Information zur Testung.

Kann ich, nachdem ich geimpft bin, immer noch COVID-19 verbreiten?

Infektionen, auch mit Varianten, treten nur bei einem kleinen Teil der vollständig geimpften Personen auf. Allerdings gibt es erste Hinweise darauf (nur auf Englisch), dass vollständig Geimpfte, die sich mit COVID-19 anstecken, das Virus auf andere übertragen können.

Wie kann ich Stress und Angst im Zusammenhang mit COVID-19 in den Griff bekommen?

Uns ist bewusst, dass sich die Pandemie sowohl auf Ihre körperliche als auch Ihre psychische Gesundheit auswirken kann. Damit sind Sie nicht allein. Viele Menschen in Washington haben mit Stress und Ängsten im Zusammenhang mit finanziellen und beruflichen Notlagen, Schulschließungen, sozialer Isolation, gesundheitlichen Bedenken, Trauer und Verlust und mehr zu kämpfen. Dazu gehören auch die zusätzlichen Ängste, die mit der Rückkehr zu öffentlichen Aktivitäten auftreten können.

Hier sind ein paar Hilfsmittel, die Sie heranziehen können, um Ihren Stress und Ihre Angst zu bewältigen:

  • Rufen Sie die Washington Listens-Hotline unter 833-681-0211 an, um Unterstützung und Hilfsmittel zu COVID-bedingtem Stress zu erhalten.
  • Wenn Sie sich in einer Krise befinden:
    • Suicide Prevention Lifeline: 800-273-8255 (Sprachunterstützung in 150 Sprachen)
    • Startseite Krisenverbindungen (Startseite > Krisenverbindungen): 866-427-4747
    • Teen Link (Telefonnotdienst für Jugendliche): Rufen Sie an oder schicken Sie eine Textnachricht an 866-833-6546 (Sprachunterstützung steht zur Verfügung)
  • Nutzen Sie A Mindful State (nur auf Englisch) um zuzuhören, zu lernen, sich auszutauschen und über Wohlbefinden und psychische Gesundheit ins Gespräch zu kommen.
  • Besuchen Sie unsere Seite über psychische Gesundheit (nur auf Englisch) für weitere Hilfsmittel.

Auffrischungsimpfungen und zusätzliche Dosen

Was ist der Unterschied zwischen einer zusätzlichen Dosis und einer COVID-19-Auffrischungsimpfung?

Eine zusätzliche Dosis (auch dritte Dosis genannt) ist für Menschen bestimmt, die immungeschwächt sind. Manchmal entwickeln Menschen, die immungeschwächt sind, wenn sie erstmals vollständig geimpft sind, keinen ausreichenden Schutz. In solchen Fällen kann eine weitere Dosis eines Impfstoffs ihnen helfen, einen besseren Schutz vor der Krankheit aufzubauen.

Auffrischung bezieht sich auf eine Dosis eines Impfstoffs, die jemandem verabreicht wird, der nach der Impfung einen ausreichenden Schutz aufgebaut hat, der jedoch im Laufe der Zeit nachlässt (dies wird als abnehmende Immunität bezeichnet). Aus diesem Grund wird alle 10 Jahre eine Tetanus-Auffrischung fällig, da der Schutz durch Ihre Kinder-Tetanus-Impfserie mit der Zeit nachlässt.

Wer sollte eine zusätzliche Dosis der COVID-19-Impfung erhalten?

Die U.S. Food and Drug Administration (FDA), das Advisory Committee on Immunizations Practices (ACIP, Beratungsausschuss für Immunisierungspraktiken) und die Western States Scientific Safety Review Workgroup (Arbeitsgruppe der westlichen US-Bundesstaaten zur Risikobewertung) empfehlen eine dritte Dosis des Impfstoffs für mittelschwer bis schwer immungeschwächte Menschen (nur auf Englisch). Diese Auffrischungsdosen werden kostenlos verabreicht.

Wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden, gelten Sie als mittelschwer bis schwer immungeschwächt und können von einer zusätzlichen Dosis des COVID-19-Impfstoffs profitieren. Hierzu zählen Menschen, die:

  • eine aktive Krebsbehandlung wegen Tumoren oder Blutkrebs erhalten
  • eine Organtransplantation erhalten haben und Medikamente zur Unterdrückung des Immunsystems einnehmen
  • innerhalb der letzten 2 Jahre eine Stammzelltransplantation erhalten haben oder Medikamente zur Unterdrückung des Immunsystems einnehmen
  • eine mittelschwere oder schwere primäre Immunschwäche haben (wie DiGeorge-Syndrom, Wiskott-Aldrich-Syndrom)
  • eine fortgeschrittene oder unbehandelte HIV-Infektion haben
  • eine aktive Behandlung mit hochdosierten Kortikosteroiden oder anderen Arzneimitteln erhalten, die die Immunantwort unterdrücken können

Während die Impfstoffe, die wir haben, gegen die meisten Virusvarianten zu 90 % wirksam sind, zeigen Studien, dass immungeschwächte Menschen nicht immer eine starke Immunität aufbauen. Die dritte Dosis gilt nicht als Auffrischung sondern als zusätzliche Dosis für diejenigen, die mit der Serie mit zwei Dosen keine ausreichende Immunität entwickelt haben.

Wenn Sie einen mRNA-Impfstoff (Moderna oder Pfizer) erhalten haben und eine mittelschwere bis schwere Immunschwäche haben:

  • sollten Sie Ihre zusätzliche Dosis mindestens 28 Tage nach Ihrer zweiten Dosis erhalten
  • sollten Sie möglichst die gleiche Marke erhalten wie bei den beiden ersten Dosen Sollte die betreffende Marke nicht verfügbar sein, können Sie auch die andere mRNA-Impfstoff-Marke bekommen.
  • Sie können auch nach Erhalt Ihrer dritten mRNA-Impfstoffdosis eine einzelne COVID-19-Auffrischungsimpfung (Pfizer-BioNTech, Moderna oder Janssen) erhalten. Ihre Auffrischimpfungsdosis sollte Ihnen 3 Monate nach einer dritten Dosis des Impfstoffs von Pfizer oder 3 Monate nach einer dritten Dosis des Impfstoffs von Moderna verabreicht werden.
  • Sie können ebenfalls mindestens 4 Monate nach Erhalt Ihrer ersten Auffrischungsdosis eines zugelassenen oder genehmigten COVID-19-Impfstoffs eine zweite Auffrischungsdosis des COVID-19-Impfstoffs von Pfizer-BioNTech erhalten, wenn Sie mindestens 12 Jahre alt sind und bestimmte Arten von Immunschwäche haben.
  • Sie können ebenfalls mindestens 4 Monate nach Erhalt Ihrer ersten Auffrischungsdosis eines zugelassenen oder genehmigten COVID-19-Impfstoffs eine zweite Auffrischungsdosis des COVID-19-Impfstoffs von Moderna erhalten, wenn Sie mindestens 18 Jahre alt sind und bestimmte Arten von Immunschwäche haben.

Wenn Sie den Johnson & Johnson (Janssen)-Impfstoff erhalten haben und eine mittelschwere bis schwere Immunschwäche haben:

  • Sie sollten mindestens 2 Monate (8 Wochen) nach Ihrer ursprünglichen Grundimmunisierungsdosis von Janssen eine einzelne COVID-19-Auffrischungsimpfung (Pfizer-BioNTech, Moderna oder Janssen) erhalten.
  • Erwachsene, die vor mindestens 4 Monaten eine Grundimmunisierung und eine Auffrischungsdosis mit dem Janssen-COVID-19-Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten haben, können jetzt eine zweite Auffrischungsdosis mit einem COVID-19-mRNA-Impfstoff erhalten.

Wenn Sie Fragen dazu haben, ob Sie aufgrund Ihrer gesundheitlichen Verfassung eine weitere Dosis benötigen oder nicht, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Warum sind Auffrischungsimpfungen wichtig?

Auffrischungsimpfungen tragen dazu bei, den Schutz gegen schwere Corona-Verläufe bei Personen mit hohem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe aufrechtzuerhalten. Auffrischungsimpfungen wurden bisher nur für Populationen mit einem hohen Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf empfohlen, aber Ende 2021 und Anfang 2022 wurde die Empfehlung ausgeweitet und umfasst nun alle Personen ab 12 Jahren, um den Schutz vor einer COVID-19-Erkrankung zu erhöhen. Besonders wichtig ist dies angesichts des Auftretens immer ansteckenderer Varianten und der Zunahme von COVID-19-Fällen in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Die in den Vereinigten Staaten genehmigten bzw. zugelassenen COVID-19-Impfstoffe sind dennoch sehr wirksam bei der Reduzierung des Risikos, schwer an Corona zu erkranken, deshalb im Krankenhaus behandelt werden zu müssen und an der COVID-19-Erkrankung zu sterben, und zwar auch bei Ansteckung mit einer Variante. Trotzdem können die derzeitigen Impfstoffe ggf. mit der Zeit mit einem nachlassenden Schutz verbunden sein. Auffrischungsdosen erhöhen den impfstoffinduzierten Schutz gegen COVID-19 und tragen dazu bei, dass die Immunität länger anhält.

Zusätzliche Ressourcen und Informationen